Eine neue Qualitätsklasse an hocharomatischen und polyphenolreichen Olivenölen findet immer mehr Anhänger in der Food-Szene und bei gesundheitsorientierten Verbrauchern. Produziert werden solch geschmacklich charaktervolle und ernährungsphysiologisch hochwertige Olivenöle von einer neuen Generation Olivenölproduzenten, zu der das Brüderpaar Simone und Paolo di Gaetano vom Oliveto Fonte di Foiano aus Castagneto Carducci, Toskana, gehört.

Sie verarbeiten frisch vom Baum geerntete, regionaltypische Oliven sortenrein mit Hilfe innovativer hochmoderner Ölmühlentechnologie. Olivenöle solch hoher Qualität existieren aufgrund der sehr neuen Ölmühlentechnologie erst seit gut 5 bis 10 Jahren. Ihren Anfang nahm diese Entwicklung in Italien dank visionären Ölmühleningenieuren wie Giorgio Mori von tem (Tecnologìa Enologica Mori) aus Tavarnelle Val di Pesa in der Nähe von Florenz.

Das Thema hochqualitatives Olivenöl steht da, wo der Wein vor gut 30 Jahren stand: am Anfang einer spannenden Entwicklung.

Es hat sich noch kein einheitlicher Name für diese neue Kategorie an Olivenölen eingebürgert. Aktuell spricht man zumeist von Premium Olivenöl, in Ialien von “Oli d’Eccellenza”, im anglosäschsischen Sprachraum manchmal von Super EVOOs (Super Extra Virgin Olive Oil). Allerdings gibt es aktuell keinerlei gesetzlich festgelegte Qualitätskriterien für diese neue Kategorie an Olivenölen, so dass natürlich dem Missbrauch dieser Worte Tür und Tor geöffnet sind. Das müsste sich schnellstens ändern. Keine leichte Aufgabe, sich auf allgemeingültige Qualitätskriterien zu einigen und diese gegen eine starke Olivenöllobby, die von industriell verarbeitenden Unternehmen dominiert ist, auf EU-Ebene durchzuboxen…