Das internationale Fachmagazin Olive Oil Times mit Sitz in New York richtet seit einigen Jahren einen Olivenöl-Wettbewerb aus, der von Jahr zu Jahr mehr Beachtung findet. Dieses Jahr wurden 820 Olivenöle aus 26 Ländern eingereicht. 184 Öle kamen aus Italien, wovon 109 einen Preis mit nach Hause nehmen durften. Das macht eine Gewinnerrate von 59 Prozent (letztes Jahr 43 %).

So liegt Italien als Land vor Spanien, deren Produzenten eine Gewinnrate von 50 % (157 eingereichte Öle, 78 Auszeichnungen) verbuchen konnten.

Auf Platz Nummer drei waren die Vereinigten Staaten von Amerika mit einer Gewinnrate von 41 % (121 eingereichte Öle, 50 Auszeichnungen). Darunter Produzenten, die hochmoderne Ölmühlentechnologie aus der Toskana des Ingenieurs Giorgio Mori (tem – Toscana Enologica Mori) angeschafft haben. Einige meiner Produzenten arbeiten auch mit seiner neuen Generation an Ölmühlen. Die Technologie in der Ölmühle wird immer wichtiger im Bereich der hochqualitativen Olivenöle.

„Die Ölmühlentechnologie ist mittlerweile mit etwa 80 % der größte Erfolgs- oder auch Misserfolgsfaktor im Top-Segment der Olivenöle“, ist sich Paolo di Gaetano von Fonte di Foiano sicher. „Deshalb investieren wir jedes Jahr in unsere Ölmühle. Die Auszeichnungen, die wir seit ein paar Jahren für unser Öl erhalten bestätigen unsere Annahme.“ Fonte di Foiano darf sich mit seiner Cuvée 1979 über eine Gold Medal der intensiv fruchtigen Olivenöle freuen.

Mauro Altomare und seine Frau Maria Caputo von Gran Pregio wurden sogar Kategorie-Sieger und bekamen ein „Best in Class“ für ihr Gran Pregio Bio Coratina.

Familie Librandi (im Bild von links nach rechts Michele, Angela, ich, Lucìa auf der Messe Vinitaly in Verona) heimst auch fleißig Preise ein: In New York eine Silver Medal, im Gambero Rosso 87 bis 89 Punkte, SOL Verona Gran Menzione, im internationalen Olivenölführer FLOS OLEI 2015 98 von 100 Punkten – bestes biologisches Olivenöl – und so weiter.....

Familie Cutrera aus Sizilien machte in den USA bei der LA Olive Oil Competition - World Competition mit und bekam eine Silver Medal in Los Angeles verliehen, Höchstbewertung drei Olivenblätter vom Gambero Rosso und zwei Herzen des MERUM Olivenölführers 2016. Auch das nur eine Auswahl ihrer gewonnenen Preise.

Nico Sartori von Altomena machte beim New Yorker Wettbewerb nicht mit – darum also bei ihm dazu keine News. Er bekam die Höchstbewertung beim Gambero Rosso, beim Wettbewerb der Fachmesse SOL/Vinitaly eine Gran Menzione, sein Öl wurde zum Olio Slow von Slow Food gewählt und auch hier geht die Liste noch weiter.

Ich gratuliere allen Produzenten zu den hervorragenden Ergebnissen, die nun endgültig das letzte desaströse Erntejahr 2014/2015 vergessen lassen!